08.08.2018

PM Stiftung Kreissparkasse fördert inklusives Fechtprojekt


Pressemitteilung

Stiftung Kreissparkasse fördert inklusives Fechtprojekt

Esslingen, im August 2018

 

Rollstuhlfechten zählt nicht zu den populären Spitzen- und Breitensportarten. Dabei wird dieser athletisch-attraktive „combat sport“ im Landkreis Esslingen bereits seit den 1990er Jahren als inklusive paralympische Sportart in den Fußgänger-Fechtabteilungen betrieben. Der  Olympiastützpunkt Stuttgart möchte mithelfen, dass seine erfolgreichen  Rollstuhlfechter möglichst optimale Rahmenbedingungen vorfinden.. Die Stiftung Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen unterstützt dieses Projekt mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro.

 

Frank Dierolf, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, überzeugte sich während eines Trainingsabends der Fechtabteilung des SV 1845 Esslingen in der Neckarsporthalle vom Fortschritt des Inklusionsprojekts. „Mithilfe professioneller Fechtrollstühle können auch Sportler ohne Handicap während des Trainings das Rollstuhlfechten authentisch erleben. Menschen mit und ohne Behinderung treffen somit auf Augenhöhe in sportlich-fairem Wettkampf aufeinander und können die sportliche Leistung des jeweils anderen anerkennen. Das ist gelebte Integration“, sagte Dierolf.

 

Wie Olympiastützpunkt-Laufbahnberater Herbert Wursthorn erklärte, möchte das Fechtprojekt über die sozialen Strukturen des Vereinssports die Öffentlichkeit für den Umgang mit behinderten Menschen sensibilisieren. Als Dienstleistungszentrum für den Hochleistungssport betreut der Olympiastützpunkt auf Grundlage eines umfassenden Athleten-, Trainings- und Gesundheitsmanagements  Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Handicap in verschiedensten Sportarten. „Die Fechtsportler unterstützen wir aktuell insbesondere durch eine individuelle und langfristige  Laufbahnberatung für Schule und Studium. Darüber hinaus soll die Trainings- und Wettkampfgeräte-Ausstattung durch professionelle Fechtrollstühle und Fechtgestelle optimiert werden“, sagte Wursthorn.

 

Welche speziellen Anforderungen an einen professionellen Fechtrollstuhl gestellt werden, erläuterte Ira Ziegler. Die Fechttrainerin beim SV 1845 Esslingen kündigte an, dass ihr Verein die Integrationsbemühungen im Fechtsport verstärken werde. Anschließend demonstrierte Rollstuhlfechter und WM-Teilnehmer Felix Schrader während eines Schaukampfs den praktischen Einsatz des Sportgeräts.

Bildunterschrift:

Freuen sich über das von der Stiftung Kreissparkasse unterstützte Inklusionsprojekt: (v. l.) Olympiastützpunkt-Laufbahnberater Herbert Wursthorn, Rollstuhlfechter Felix Schrader, Fechttrainerin Ira Ziegler und Kreissparkassen-Vorstandsmitglied Frank Dierolf.



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